Lesen kann Spaß machen! Zahlreiche Leseprojekte beweisen das:

Um die Leseprojekte genauer anzusehen, musst du sie anklicken!

Viel Spaß beim LESEN! 

Leseprojekt der 2b "Und dann waren es plötzlich... alle"

 

Besonders daran war, dass es Schüler aus 2 verschiedenen NMS waren, die darin aufeinander treffen und sich vorher nicht gekannt haben, nämlich aus der NMS Umhausen und der NMS Sölden. Bei jedem zu erlebenden Abenteuer werden es mehr, bis schließlich im letzten Kapitel alle dabei sind (insgesamt 30 Schülerinnen und Schüler) – daher auch der Titel des Buches und des Leseprojektes: „Und dann waren es plötzlich …ALLE“
Während des ganzen Schuljahres wurde Kapitel für Kapitel des Buches "Und dann waren es plötzlich ... ALLE" im Deutschunterricht gelesen. Besonders daran war, dass Schüler aus 2 verschiedenen NMS, der NMS Umhausen und der NMS Sölden, aufeinander treffen und sich vorher nicht gekannt haben.
A
m Ende des Schuljahres wurden alle im Buch beschriebenen Plätzen besucht, um die gelesenen Abenteuer noch einmal real zu erleben. Dazu wurde vorher ein Drehbuch verfasst, denn auch ein Film zum Buch ist im Zuge dieses Projekts entstanden.

 
Zum Inhalt:

Die Geschichte beginnt mit je einem Schüler aus Umhausen und einer Schülerin aus Sölden, die sich in Ambach am Beginn des Ötztals das erste Mal treffen, nach und nach kommen dann alle Schüler der beiden Klassen dazu, während sie sich immer weiter durch das Ötztal arbeiten und schlussendlich am Timmelsjoch landen.
An einem verregneten Ferientag stößt Philipp, ein Schüler aus Umhausen zufällig im Internet auf eine Webseite, die ihn neugierig macht. Verwundert stellt er fest, dass er nicht der Einzige ist, der versucht, die Codewörter zu knacken, die ihn ans Ziel einer 67 km langen Abenteuerreise durchs Ötztal bringt.

Jugendliche aus 2 Schulen (NMS Umhausen und NMS Sölden) des Tales treffen aufeinander und müssen verschiedene Aufgaben bewältigen und lernen dabei das Ötztal von einer ganz besonderen Seite kennen, bevor am Schluss eine Überraschung für sie bereitsteht.

 

Alle Fotos und Informationen und auch den selbstgedrehten Film findet ihr auf der Ötztalabenteuerhomepage unter: www.oetztalabenteuer.jimdo.com

 

Mit dem Ötzileseprojekt wurde auch die Volksschule miteingebunden.

Die Volksschüler von damals besuchen übrigens inzwischen auch die NMS Umhausen.

Ein weiteres Leseprojekt mit der Volksschule war die "Sagenhafte Hauptschule Umhausen"

Im Deutschunterricht haben wir uns ausführlich mit Sagen beschäftigt und dann gemeinsam ein Sagenbuch gestaltet.
Denn hier bei uns an der Hauptschule gibt es einige magische Plätze, die alle etwas gemeinsam haben: Sie verbergen ein schauerliches Geheimnis!
Eine Sage hat immer einen wahren Kern. In unserem Fall war es das, was wir sehen konnten.

Wir haben uns dann auf die Suche nach dem Geheimnisvollen hinter diesen Plätzen gemacht und „sagenhaftes“ über die Hauptschule Umhausen erfahren:

 

Der  geheimnisvolle  Abdruck

 

In  der  Hauptschule  Umhausen  im  ersten  Stock  steht  neben der 1a Klasse  an  der  Wand  eine  geheimnisvolle  Mülltonne. Oberhalb der Tonne  sind  an  der  Wand  schwarze  Abdrücke, die die  Form  einer  Banane  haben. Niemand  wusste, was das zu bedeuten hat.

Eines Tages  fand  ein  Schüler  im  Internet  die  Erklärung  und  sagte: „Da  steckt der Teufel  dahinter. Er  versucht Schüler in  seinen Bann zu ziehen. Vor allem die schlimmen  Kinder  können sich  dagegen nicht wehren.

Nun  wusste  man, warum  Schüler, die  sich zu lange bei der  Mülltonne aufgehalten hatten, hinterher so böse geworden  waren.

Der Schulwart versuchte  den Code zu übermalen, doch er kam immer wieder hervor.

Auch heute noch kannst du diese geheimnisvollen Zeichen in der Ecke neben der 1a sehen.

 

 

Der schwarze  Mann

 

In der Hauptschule Umhausen im ersten Stock gab es früher nur eine weiße Wand.

Ein sehr besonders schlimmer Junge kritzelte

immer wieder mit Filzstift schlimme Wörter auf die Tapete. Einmal wurde er dabei erwischt und musste nach dem Unterricht länger da bleiben, um die Kritzeleien mit einem Schwamm abzuwischen.

Er war alleine im ersten Stock. Als er beinahe fertig war, öffnete sich plötzlich die Wand und zog ihn hinein. Die Lehrer im Parterre hörten einen gellenden Schrei. Als sie nach oben liefen, sahen sie einen schwarzen  Mann.

Diese Wand wurde mehrmals übermalt ,doch das Bild verschwand nicht.

Darum ist dieser schwarze Mann auch noch heute an der Wand  im ersten Stock.

Nina Holzknecht 

 

DIE  TOTENKAMMER

 

Vor vielen Jahren gab es an der Hauptschule Umhausen einen sehr bösen Jungen.

Er kam nie in den  Unterricht. Eines Tages sagte eine Lehrerin: „Wir müssen den Schüler zur  Vernunft bringen!“ Die Lehrer sprachen mit ihm. Doch am nächsten Morgen kam er wieder nicht in den Unterricht.

Eines Tages nahm ein Lehrer aus Zorn den Knaben und sperrte ihm in einen leeren Raum im Keller .Lukas wehrte sich, aber der Lehrer war stärker. Der Junge schrie aus Leibeskräften, aber nichts half.

Zu diesem Raum führten zwei Lüftungsrohre. Da die Lüftung schon lange nicht mehr verwendet wurde, hatten sich dort Spinnen angesiedelt. Das wusste der Lehrer  jedoch nicht. Als er den Raum versperrte, krabbelten sie aus dem Rohr und fielen über den Jungen her. Sie fraßen den Jungen von Kopf bis Fuß auf. Nach zwei Stunden öffnete der Lehrer die Tür. Doch vom Jungen war nichts mehr zu sehen. Trotz intensiver Suche blieb er verschwunden.  Noch heute hört man aus diesem Raum im Keller immer wieder seltsame Kratzgeräusche. Seither hat allerdings niemand mehr die Türe geöffnet.

Jonas Falkner 

 

  

Glückszeichen

 

Schon seit langer Zeit sind in der Hauptschule Umhausen im ersten Stock geheimnisvolle Zeichen an der Wand.

Niemand weiß, was sie bedeuten sollen.

Weil man nichts damit anfangen konnte, wollte man sie entfernen. Das gelang aber nicht, die Zeichen blieben immer an der Wand.

Allerlei Vermutungen tauchten früher und auch

heute noch auf. Niemand weiß etwas Genaueres

und so wurde weiter hin und her geraten, bis einmal ein Wissenschaftler die Schule besuchte.

Als er die Zeichen an der Wand sah, konnte er seine Blicke nicht von den Zeichen wenden.

Seine Augen leuchten wie Sterne.

Er sagte, dass es Glückszeichen seien.

„Solange diese Zeichen an der Wand sind, kann

euch Schülern und Lehrern nichts passieren. Aber wenn sie einmal verschwinden sollten, dann verlässt das Glück auch euch und die Schule“, erklärte er.

Das ist alles schon lange her. Noch sind die Zeichen an der Wand. Manche glauben an die Worte des Zauberers,

aber für viele wird es wohl immer ein Geheimnis bleiben.

 

Nachdem die Volksschüler von uns die Sagen vorgelesen bekommen hatten, mussten sie Aufgaben lösen. Versuche es doch auch einmal: 

Leseaufgabe zur „Totenkammer
Wie oft findest du das Wort „Spinne“ in der  Wörterschlange.

SHDMWEGFDBFGKDUDSPINNE

DBGNFTRUKDFSJSBHFJKLRTZU

SPINNECVTZURZUREDIWUKLÖP

SPINNEBGKLJCFHJSPINNETRS

DRJFDSEUKTSESCDTZGFFBLKO

SPINNEFHGUKSDFGZSDHZUGB

ALZSPINNEDBVGFMDFVGSXDGX

DMGHSPINNEHJDFUKDHZXHZU

 

Leseaufgabe zu „Glückszeichen“

Ordne die Sätze in der richtigen  Reihenfolge.

Niemand weiß, was sie bedeuten sollen.

 

Schon seit langer Zeit sind in der Hauptschule Umhausen im ersten Stock geheimnisvolle Zeichen an der Wand.

 

Das gelang aber nicht, die Zeichen blieben immer an der Wand. 

 

Weil man nichts damit anfangen konnte, wollte man sie entfernen.

 

 

 

Auch einen Krimilesenachmittag, der mit dem Besuch des Polizeireviers Ötz geendet hat, gab es an unserer Schule schon.

Eine Deutschgruppe traf sich mit Schülern aus der NMS Ötz. Es ging darum, kriminalistische Fälle, die nur durch genaues Lesen und logisches Denken durchführbar waren, gemeinsam zu lösen.

Das Motto lautete "Bewegtes Lesen" - alle mussten sich am Radweg entlang der Ache von Ötz Richtung Sautens lesend fortbewegen. Es gab sechs Lesestationen mit verschiedenen Aufgaben (kurze Ratekrimis, Texte zum sinnerfassenden Lesen...). Die Gruppen konnten sich dabei das Tempo selbst einteilen, mussten aber alle zu einem bestimmten Zeitpunkt mit allen Aufgaben fertig sein.

Den krönenden Abschluss bildete, passend zum Projekt, ein Besuch auf dem Polizeirevier Ötz. Hier wurde den Schülern alles Wichtige über Verhöre erklärt, gezeigt, was mit mutmaßlichen Tätern passiert und wie man Fingerabdrücke abnimmt. Auch das Anlegen von Handschellen und wie Verbrecherfotos gemacht werden, durfte ausprobiert werden.


Weitere Bilder dazu findest du auch unter dem TSDS Leseprojekt.

 

 

 

 

 

Ein nicht alltägliches Krimileseprojekt war:

„Wer hat Otto Skeleton entführt? – Ein Fall für Zwei (Hauptschulen)

Schüler einer Deutschgruppe der 2. Klasse  der NMS Ötz wurden nachts zu uns nach Umhausen ins Schulhaus eingeladen und mussten gemeinsam mit einer Deutschgruppe der NMS Umhausen nersuchen, den Entführungsfall zu lösen. Das „Opfer“ war Otto Skeleton - unser Biologieskelett.

Nach einem Detektiveignungstest machte man sich auf die Suche nach Otto Skeleton, wobei verschiedene kriminalistische Leseaufgaben bewältigt werden mussten.

Als Belohnung gab es für alle am Schluss eine Kinderkrimi – CD und eine Siegerurkunde.

 

 

 

TSDS - Tirol sucht die Superleser war eine Fortsetzung des Leseprojekts "Lesen verbindet - ein Fall für 2 (Hauptschulen), das wir gemeinsam mit einer Deutschgruppe der NMS Ötz durchgeführt haben.

Dabei ging es um „Lesen im Trend der Zeit – unterwegs auf dem 7 km langen Datenhighway zwischen der HS Umhausen und der HS Ötz“

Das Leseprojekt endete mit einem spannenden Contest am Piburger See. Auch hier mussten schwierige Leseaufgaben bewältigt werden. Wenn du wissen willst, wer gewonnen hat, klick den Link an!

 

 

Fotos und Text: clama